Brackvenn & Nahtsief


Brackvenn1Im 645 Metern Höhe beginnt unser Weg auf dem Grenzparkplatz zwischen Monschau und Eupen. Im dunklen Fichtenwald erklären uns moosbewachsene Grenzsteine die Grenzen von 1922. Tückische Wasserlöcher warten geduldig darauf, dem unachtsamen Wanderer nasse Füße zu verpassen.

Jenseits des Waldes finden wir in der D-Zone ein letztes Stück vom Menschen unberührter Natur. Seltene Hochmoorpflanzen und struppiger Heidebewuchs säumen den Weg und eiszeitliche Bodenbewegungen haben hier unwirkliche Wasserlandschaften entstehen lassen.

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Auf der anderen Straßenseite, im Nahtsief Venn, zeigt uns der Biber eindrucksvoll, dass er hier ausgezeichnete Bedingungen vorgefunden hat. Über circa neun Kilometer führen zumeist Holzstege durch die beiden Moorgebiete rechts und links der Landstraße. Brackvenn4

Hoch- und Niedermoor-gesellschaften existieren hier nahe beieinander und zu wirklich jeder Jahreszeit bietet diese Landschaft eine Fülle von atemberaubenden Sinneseindrücken.